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KÜS Magazin: Atelier Charivari Basel

  • Autorenbild: Bastian Peter
    Bastian Peter
  • 15. Jan. 2018
  • 3 Min. Lesezeit

Am 15. Januar 2018 veröffentlichte das KÜS Magazin den Beitrag „Basel im Fasnachtsfieber“. Der Artikel von Charlotte Wolf führt in die Atmosphäre der Basler Fasnacht ein und besucht dabei auch Roman Peter im Larven Atelier Charivari in Basel.

Der Beitrag zeigt das Atelier als Ort voller Basler Fasnachtslarven, Farben, Formen und Figuren. Beschrieben werden nicht nur die Arbeit vor der Fasnacht, sondern auch die besondere Rolle der Larve innerhalb der Basler Fasnacht: als zweites Gesicht, als Charakter und als Ausdruck einer Figur.


Der Larvenmacher mit einer Waggis-Larve im Atelier.
Roman Peter im Atelier Charivari in Basel. Bild zum KÜS-Magazin-Beitrag „Basel im Fasnachtsfieber“. Foto: © Renate Wolf-Goetz / KÜS Magazin.

Ein Medienblick auf die Basler Fasnacht


Der KÜS-Artikel nähert sich der Basler Fasnacht aus der Perspektive eines Kultur- und Reiseberichts. Im Mittelpunkt stehen der Morgenstraich, Cliquen, Laternen, Cortège, Musik, traditionelle Lokale und die dichte Stimmung der drey scheenschte Dääg.

In diesem Zusammenhang erscheint auch das Larven Atelier Charivari. Der Besuch im Atelier zeigt, dass die Basler Fasnacht nicht erst auf der Strasse beginnt. Sie entsteht schon vorher: in Werkstätten, Cliquenkellern, Ateliers, bei der Vorbereitung von Laternen, Kostümen und Larven.


Die Larve ist dabei ein zentrales Element. Sie gibt der Fasnachtsfigur ihr Gesicht und entscheidet wesentlich darüber, wie diese Figur wirkt.


Roman Peter im Atelier Charivari


Im Artikel wird Roman Peter als Larvenmacher im Atelier Charivari beschrieben. Zwischen Farb- und Leimtöpfen, Perückenteilen und Zierrat entstehen dort Larven, die nicht einfach Masken sind, sondern Figuren mit Haltung, Ausdruck und Charakter.

Der Beitrag nennt verschiedene klassische Larven und Figuren, darunter Gryte, Graasaff, Wäggis und Aenishänsli. Gerade diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die Basler Larvenwelt ist: frech, eitel, freundlich, derb, spöttisch oder karikierend.

Auch die Arbeit an einem politischen Charakterkopf wird erwähnt. Das passt zur Basler Fasnacht, in der Überzeichnung, Satire und lokales Wissen eine wichtige Rolle spielen. Eine gute Larve darf zuspitzen, aber sie muss als Figur noch funktionieren.


Die Larve als „s zwaite Gsicht“


Eine besonders treffende Formulierung aus dem Beitrag ist die Beschreibung der Larven als „s zwaite Gsicht“. Genau darin liegt eine zentrale Eigenschaft der Basler Fasnachtslarve.


Die Larve verdeckt nicht nur das Gesicht der Person, die sie trägt. Sie gibt ihr ein neues Gesicht. Dieses zweite Gesicht gehört zur Figur, zum Kostüm, zur Clique, zum Sujet und zur Bewegung an der Fasnacht.


Ein Wäggis wirkt anders als ein Ueli. Eine Alti Dante erzählt etwas anderes als ein Harlekin. Der Graasaff trägt eine andere Haltung als der Aenishänsli. Die Larve macht diese Unterschiede sichtbar.


Mehr zum Graasaff und Aenishänsli finden Sie übrigens in unserem Beitrag über die Basler Künstlerlarve.


Klassische Figuren im Medienbericht


Dass der KÜS-Beitrag einzelne Larvenfiguren nennt, ist für die Einordnung besonders interessant. Die Basler Fasnacht lebt nicht nur von allgemeinen Masken, sondern von gewachsenen Figurentypen, lokalen Bedeutungen und handwerklichen Varianten.

Eine klassische Figur bleibt erkennbar, wird aber durch Form, Bemalung und Ausdruck individuell. Kleine Unterschiede in Blick, Mund, Nase, Farbe oder Perücke können eine Larve stark verändern.


Im Atelier Charivari entstehen solche Figuren seit Jahrzehnten: klassische Basler Larven, freie Charakterlarven, Sujetlarven und Sonderanfertigungen. Der Medienbericht macht sichtbar, wie eng diese Arbeit mit der Basler Fasnacht verbunden ist.


Eine Übersicht, im Detail, über die klassischen Basler Fasnachtsfiguren entstehen hier.


Basel im Fasnachtsfieber


Der Titel des KÜS-Beitrags bringt die Stimmung auf den Punkt: Basel im Fasnachtsfieber. Kurz vor der Fasnacht verdichtet sich vieles, was über Monate vorbereitet wurde. Cliquen treffen letzte Absprachen, Laternen werden fertig, Larven werden angepasst, bemalt oder abgeholt.


Das Atelier ist in dieser Zeit nicht nur ein Verkaufsort, sondern ein Teil der Vorbereitungskultur. Hier werden Figuren konkret. Aus einer Idee wird eine Larve, aus einer Larve ein Gesicht, aus einem Gesicht eine Fasnachtsfigur.

So entsteht die Verbindung zwischen Werkstatt und Strasse: Was im Atelier beginnt, wird während der Fasnacht sichtbar.


Archivnotiz

Quelle: 

KÜS Magazin

Beitrag: Basel im Fasnachtsfieber

Autorin: Charlotte Wolf

Veröffentlichung: 15. Januar 2018

Erwähnt: Roman Peter, Atelier Charivari Basel

Thema: Basler Fasnacht, Larven, klassische Fasnachtsfiguren, Atelierbesuch

Der KÜS-Beitrag dokumentiert das Larven Atelier Charivari als Teil eines grösseren Berichts über die Basler Fasnacht. Im Zentrum stehen Roman Peter, klassische Basler Fasnachtslarven und die Rolle der Larve als zweites Gesicht der Fasnachtsfigur.

Wer das Larven Atelier Charivari in Basel besucht, begegnet handgemachten Larven, klassischen Figuren, Einzelstücken, Formen, Beratung und vielen Spuren Basler Fasnachtsgeschichte.

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